Mittwoch, 24. August 2016

Durlacher Allee "Ausgrabungen"

Nachdem jetzt die U-Strab-Rampe für den Tunnel soweit fertiggestellt ist, dass man die Strasse und Strassenbahngleisen wieder aufbauen kann. Am Gottesauer-Platz ist jetzt Kopfsteinpflaster zum Vorschein gekommen. Der ist zwar kein Denkmal und wird jetzt fleissig weggeräumt, aber es ist doch interessant, dass diese Strasse mal aus Kopfsteinpflaster bestand. Man kann sich das gar nicht mehr vorstellen und gesehen hat das von uns wahrscheinlich auch niemand mehr. Allerdings wohne ich ja auch erst seit den 70er Jahren hier und da waren solche Strassen natürlich schon geteert.

Hier die "Ausgrabungen":

Ich habe mal nachgeschaut, ob ich irgendwo Fotos finde, aus denen man erkennen kann, ob und wann die Durlacher Allee Kopfsteinpflaster hatte.

Das einzige, was ich gefunden habe, ist ein altes Foto von 1910. Es zeigt die Durlacher Allee an der Einmündung der Veilchenstraße, die noch keine Sackgasse ist. Das Kalodermagelände, damals noch Parfümeriefabrik Wolff & Sohn, Auch meine Veilchenstr. 25/27 gibt es schon. 
Das dunkle Band in der Mitte der Durlacher Allee ist die Strassenbahntrasse.
Aber auch wenn man das Foto bis zur maximal möglichen Grösse vergrössert, kann man nicht erkennen, ob die Strasse gepflastert ist.
Alle Bilder kann man durch anklicken vergrössern.

Oststadt Parfümeriefabrik Wolff und Sohn 1910, später Kaloderma. Foto Stadtarchiv Karlsruhe

Freitag, 12. August 2016

Neugestaltung Bernhardusplatz / Oststadt-Picknick am 18.08.16

Am 18.08.2016 findet vor unserem Oststadt-Picknick im Zukunftsraum eine Vorlesung für die Landschaftsarchitekturstudenten zur Neugestaltung des Bernhardusplatzes statt. Anschliessend besteht dann beim Picknick die Gelegenheit, sich mit den Studentinnen und Studenten auszutauschen.
Hierzu hat uns Claudia folgendes geschrieben, unter anderem besteht auch die Möglichkeit, an der Vorlesung teilzunehmen.

Über den Kontakt zum KIT - zum Fachgebiet Landschaftsarchitektur und hier zur akademischen Mitarbeiterin Frau Dr. Dagmar Lezuo hatten Birgitt und ich Euch schon erzählt. Der Erstkontakt wurde kürzlich über das QZ hergestellt.
Das ist auch der Grund, warum unser nächstes Picknick an einem Donnerstag statt findet.
Frau Dr. Lezuo hat uns einen kleinen Ablaufplan für ihre Veranstaltung und einen Text mit Foto zur Verfügung gestellt, den ich jetzt gerne an Euch und die anderen drei Gruppen (in einer separaten Mail) weiterleite.
Ich habe einen Satz in rosa gefärbt - bitte sagt mir doch bis Dienstag, 16.8. Bescheid, ob Ihr bei der Präsentation mit dabei sein wollt. Danke.
Und hier der Link zum Fachgebiet http://fgla.iesl.kit.edu/53.php

Am 18.8. findet die Lehrveranstaltung von 13 bis 17 h statt, im Zukunftsraum.
17.30 h beginnt das Nachbarschaftspicknick, Vorplatz des Zukunftsraumes.

Dies schrieb Frau Dr. Lezuo auch:
_Die 16 Studierenden werden selbst das Picknick bereichern, das heißt sie bringen sich zu Essen mit. Wir stellen für sie Getränke bereit.
_Im Rahmen des Picknicks - also ab 17.30 h - treten Studierende und Nachbarn in Dialog, tauschen sich aus über die Entwurfsideen, diskutieren sie. Die Pläne hängen dazu an den Schaufenstern. 
_Der Lehrveranstaltung können Nachbarn und Nachbarinnen bei Interesse ebenfalls gerne beiwohnen. Hier sind sie Zuschauer und Zuhörer, für Diskussion und Gespräch ist ja die Zeit ab 17.30 h vorgesehen. Es wäre schön, wenn Sie uns mitteilten, ob/wieviele Personen zur Lehrveranstaltung kommen wollen, so dass wir für die passende Bestuhlung sorgen können. 


BERNHARDUSPLATZ
Neuland für die Karlsruher Oststadt 

"Mit der Neugestaltung des Bernhardusplatzes wird sich nicht nur die physische Gestalt des öffentlichen Raums, sondern auch die gesellschaftliche Realität verändern.
Der barrierefreie Anschluss des Bernhardusplatz an die Oststadt bedeutet für den Karlsruher Stadtteil einen „Landgewinn“. Die Oststadt kann sich in Richtung Stadtzentrum öffnen und ausbreiten. Umgekehrt wird diese Möglichkeit der Öffnung in den Stadtteil zurückwirken. Damit ist die Chance verbunden, die eigene Mitte zu stärken. Neue Nutzungsmöglichkeiten sowohl für die Gesamtstadt wie für den Stadtteil können aus einer solchen Betrachtung erwachsen. Der landschaftsarchitektonische Entwurf ist ein Instrument, um öffentliche Freiflächen räumlich und gestalterisch zu qualifizieren. 
Gesucht werden innovative und identitätsstiftende Konzepte, die die Zukunftsoptionen des öffentlichen Raums im Spannungsfeld zwischen „Verteiler“ (Verkehrsknoten und Umsteigepunkt) und „Versammler“ (Wohnort und Treffpunkt) ausloten."

Quelle: KIT Fachgebiet Landschaftsarchitektur, Lezuo



Sonntag, 7. August 2016

07.08.2016 Oststadtfest

Einige Eindrücke vom Stand der Teilnehmer des Nachhaltigkeits-Experiments.







Die Bilder sind von Helena Trenks

„dein NachhaltigkeitsExperiment“, eine Initiative des Quartier Zukunft in Kooperation mit der Bürgerstiftung Karlsruhe

Freitag, 22. Juli 2016

Schrifthof: Ein neuer Laden, eine neue Aktivität in der Gerwigstraße

Hier ein aktueller Hinweis zu einem neuen besonderen Laden in der Gerwigstraße. Er wird Ende Juli eröffnet.
Schaut einfach mal rein rechts in der Spalte
"Aktivitäten, Wissenswertes"

Montag, 4. Juli 2016

Kick off. Das Vorstellen der Experimente am 04.07.2016

Am 4.7. war es soweit. Im Zukunftsraum wurden die Experimente vorgestellt. Es waren insgesamt 11 Projekte, 4 davon wurden von der Jury als Gewinner für die Förderung und wissenschaftliche Begleitung vorgestellt. Unser Experiment Oststadt-Treff war dabei.

Hier das handgemachte Plakat, einfallsreich gibt es einen Überblick über unsere Pläne, durch anklicken kann man es vergrössern:


Heidi und Jürgen stellten unser Experiment vor

und nahmen die Urkunde entgegen.

Nachhaltigkeitsexperiment „Oststadt-Treff“ Ein fester Treffpunkt in der Oststadt für Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene, Migranten und Migrantinnen und Ur-Karlsruher und Karlsruherinnen: Das Experiment „Oststadt-Treff“ will die Menschen der Oststadt jeden Montag im Zukunftsraum einander näher bringen. Daneben sind auch Diskussionsabende und weitere Veranstaltungen geplant.

Der Gemeinschaftsaspekt: Der „Oststadt-Treff“ möchte als feste Institution Begegnungen möglich machen – auch solche zwischen Menschen, die Unterstützung benötigen und solchen, die Unterstützung gewähren können. Zugezogene finden schneller Anschluss, Alleinerziehende oder Eltern mit Kindern können auf ältere Menschen treffen, die Zeit haben, geflüchtete Menschen lernen Oststädter und Oststädterinnen kennen, die sich auskennen und bei der Integration behilflich sein können. Das Programm des Treffs soll Spiel- und Handarbeitsangebote, Hobby-Präsentationen, gemeinsames Lesen, Tauschmärkte für Pflanzen und Kleidung und vieles mehr umfassen.

Das Entschleunigungsplus: Der Oststadt-Treff will ein Ruhepunkt sein und eine Gelegenheit, sich füreinander Zeit zu nehmen.


Und hier die anderen Gewinnerexperimente:




NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen“
Yummy: Die Oststadt wird essbar! Bei Beete & Bienen geht’s um Bienen und Naschbeete im öffentlichen Raum – und zwar für Menschen und Bienen! Beeren, Kräuter, Obst und Gemüse sollen mitten in der Oststadt wachsen und gedeihen, zum Probieren einladen, unseren Oststadt-Bienen einen Lebensraum bieten und die summenden Bestäubungsexpertinnen mit Nektar und Pollen versorgen.

Der Gemeinschaftsaspekt: Zum Imkern, beim Bienenbeuten- und Beetebauen kommen die Menschen aus der Oststadt mit den GärtnerInnen und ImkerInnen von Beete & Bienen zusammen, tauschen Wissen und Erfahrung aus, lernen sich kennen und erleben die Oststadt als unseren gemeinsamen Lebensraum. Alles hängt zusammen: Pflanzen, Bienen, Menschen…
Das Entschleunigungsplus: Das Arbeiten mit Pflanzen und Bienen geschieht im Einklang mit dem Rhythmus der Natur: Alles braucht seine Zeit, alles hat seine Zeit. Beschleunigung funktioniert hier nicht! Erwachsene und Kinder machen eine Pause auf ihren alltäglichen Wegen durch die Oststadt, um Obst zu pflücken oder Bienen zu beobachten…



NachhaltigkeitsExperiment  „Kreativ-Salon“
Raum und Zeit für Kreativität – darum dreht sich das Experiment „Kreativsalon“, das zu Musik, Gesang und Theaterspiel im Zukunftsraum und darüber hinaus einladen wird.
Der Gemeinschaftsaspekt: Zusammen Musik machen, Theaterspielen, musische Projekte verwirklichen: Der Kreativ-Salon möchte den Menschen in der Oststadt das Angebot machen, gemeinsam schöpferisch zu sein, sich selbst und die anderen neu zu entdecken und die gemeinsame Verbundenheit als Quelle für Energie und Innovation kennenzulernen.
Das Entschleunigungsplus: Kreativität braucht Zeit. Der Kreativ-Salon will ein Raum sein, der Entschleunigung, Konzentration, Zu- und Hinhören möglich macht.


Nachhaltigkeitsexperiment „Second Future“
Einem Pullover oder Laptop sieht man nicht an, ob er neu oder gebraucht gekauft wurde. Das Experiment „Second Future“ will die nachhaltige Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte visualisieren und helfen, Gleichgesinnte zu finden: Via Secondhand-Label, das Wandel sichtbar macht!
Der Gemeinschaftsaspekt: Siebdruckaktionen, das Aufnähen und Aufbügeln von Logos, Gespräche und Diskussionsrunden, die die Herstellungsbedingungen unserer Kleiderberge zum Thema haben: Mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema Mode soll Gemeinschaft angezettelt werden und auch ein Bewusstsein für die Belange jener Menschen geschaffen werden, die in Billiglohnländern unsere Kleidung nähen.
Das Entschleunigungsplus: Second Future versus Fast Fashion: Wenn wir nicht ständig dem neusten Trend hinterherhecheln und dauernd auf der Suche nach neuen Produkten sind, entschleunigt das unser Leben. So können auch die Menschen in der Oststadt ganz praktisch Einfluss auf die Beschleunigungsmechanismen in Wirtschaft und Handel nehmen.










Freitag, 1. Juli 2016

Oststadtpicknick am 24.06.2016 vor dem Atelierhaus im Schlachthofareal

Diesmal trafen wir uns vor dem Atelier von Christel Fichtmüller. Sie gab auch eine interessante Führung durch ihr Atelier. Siehe auch rechts den Link in der Linkliste.
Bei diesem schönen Wetter und dem aussergewöhnlichen Ort wurden viel neugierig um kamen zum Picknick vorbei.
Danke an Claudia für das Einfangen der Stimmung in ihren Bildern.







Samstag, 14. Mai 2016

Nachbarschaftspicknick 13.05.2016 im Infocenter am Hauptfriedhof

Ein besonderer Ort ist das Infocenter am Hauptfriedhof. Irgendwie nekrophil erscheint es, am Hauptfriedhof zu picknicken.


Aber andererseits ist der Hauptfriedhof in unserer Oststadt etwas besonderes, es ist einer der ersten Parkfriedhöfe Deutschlands. Und gepicknickt haben wir ja nicht im Park sondern im Infocenter, der ehemaligen Haltestelle des Lobberle nach Hagsfeld - Spöck. Und auch dieses Infocenter ist in Deutschland etwas einmaliges, es ist die Initiative eines Vereins aus den Gewerken um den Friedhof. Mit grosser Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe.
Christiane Dietz, die Leiterin der Beratungsstelle gab uns eine sehr informative und engagierte Einführung zu dem Ort, der diesmal der Ort unseres Picknicks war.



Die Atmosphäre war also keineswegs gruselig, vor allem weil auch wieder neue Gesichter vorbei schauten und wir sehr schnell in schöne Gespräche kamen. Rund um den schmackhaften Picknick-Tisch aber auch beim Wandeln durch die kleine Kunstausstellung.
Für die Zukunft wird mir persönlich das die Schwellenangst nehmen, wenn wieder eine neue Ausstellung ist, denn irgendwie strahlt das ganze Ambiente doch Leben aus.
Ich denke mal, jeder von uns, die bei dem Picknick waren, wird danach, nach der Einladung von Frau Dietz mit seinen Gedanken nach Hause gegangen sein. Und vielleicht auch, wie ich, etwas Unbefangenheit gewonnen haben.
Schön wars auf jeden Fall :-)