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Montag, 19. September 2016

Nachbarschaftspicknick Karl-Wilhelm-Platz 16.09.2016

Nach einer Hochsommerwoche mit über 30 Grad begann es ausgerechnet zu schwächeln, als unser Picknick anberaumt war. Aber was nicht sein kann, was nicht sein darf, kurz vor fünf kam die Sonne ein wenig raus es fanden sich zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner ein.


An diesem Eck war es wieder ein voller Erfolg. Und es gab auch viel zu erzählen. Gerade auch über die geplanten Früchte des Nachhaltigkeitswettbewerbs wie dem Oststadt-Treff, was das Quartierszentrum ist und was wir machen, dass aus vielen selbständigen Bausteinen ein Quartier mit Leben gefüllt wird und wächst, ..., aber dann natürlich auch die Dinge des Alltags, was der geeignete Ständer für ein Fahrrad ist, mit dem morgens die Zeitungen im Quartier ausgetragen werden. Anhand der Fahrräder in der Umgebung konnten auch gleich verschiedene Ständertypen ausprobiert werden und es kristallisierte sich auch ein bestimmter Typus heraus, ... Gespräche über Radurlaub, ...
Und neben allem interviewte eine Doktorandin aus Saarbrücken, deren Thema Nachbarschaften, Nachhaltigkeit ist.
Da hatte, zumindesten ich, fast zuwenig Zeit, die mitgebrachten Köstlichkeiten zu kosten.

Sonntag, 18. September 2016

OSTSTADT CACHE: Geländespielen als Praktik der Raumerzeugung am SO 18.09.2016

Am 18. September ist es soweit: MINDCACHE geht an den Start. Bürgerinnen und Bürger der Oststadt und darüber hinaus sowie Fans der modernen Schnitzeljagd sind dazu aufgerufen, den öffentlichen Raum spielerisch zu erkunden. Bei dem an die Spielart „geocaching“ angelehnten Geländespiel geht es darum, vom Alltagsstress loszulassen, neue unbekannte Orte zu entdecken und die Seele baumeln zu lassen. „Gib deinem Geist Raum für schöpferische Pausen“ - so formulieren es die Studierenden Sarah Bastubbe, Helen Kropp und Sarah Mönch, die das Spiel zum Abschalten und ziellosen Träumen erfunden haben (Stegreif SS 2016).

Spielzeit Sonntagnachmittag ab 15 Uhr
Startpunkt Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Straße 46


Eine Veranstaltung des Fachgebiets Landschaftsarchitektur in Kooperation mit „Reallabor 131: KIT sucht Stadt“.

(Dr. Dagmar Lezuo)

Hier der Link zum Oststadt Geländespiel:

Sonntag, 11. September 2016

Das Schwarze Brett

as Schwarze Brett steht im Schaufenster des Zukunftsraums zur Rintheimer Straße. Dort sind auch Karteikarten für die Infos für das Schwarze Brett. Sie können das auch in den Briefkasten an dieser Seite eingeworfen werden. Sie werden dann ans Schwarze Brett gehängt und online gestellt. Man kann sich aber auch über die Kommentarfunktion hier online beteiligen.





Suche / Biete
In den Kommentaren findet ihr zur Zeit

Suchen: wie Hilfe beim Maulbeerschneiden, Tee

Suche und Bieten auf Gegenseitigkeit: Wer hat Lust während der Woche mit mir und meinem Hund spazieren zu gehen?

Bieten: Verkauf von Zierfischen aus einem sich prächtig vermehrenden Aquarium.



Wenn ihr auf Suchen / Bieten antworten wollt, gebt die Antwort bitte direkt beim jeweiligen Kommentar ein. Wenn ihr bei den Kommentaren und Antworten auch sofort benachrichtigt werden wollt, dann den Haken bei "Ich möchte Benachrichtigung erhalten" setzen.



Schaut auch rechts in der Seite in den Oststadt-Treff, der ab 10.10.2016 Montags geöffnet ist.



Mittwoch, 24. August 2016

Durlacher Allee "Ausgrabungen"

Nachdem jetzt die U-Strab-Rampe für den Tunnel soweit fertiggestellt ist, dass man die Strasse und Strassenbahngleisen wieder aufbauen kann. Am Gottesauer-Platz ist jetzt Kopfsteinpflaster zum Vorschein gekommen. Der ist zwar kein Denkmal und wird jetzt fleissig weggeräumt, aber es ist doch interessant, dass diese Strasse mal aus Kopfsteinpflaster bestand. Man kann sich das gar nicht mehr vorstellen und gesehen hat das von uns wahrscheinlich auch niemand mehr. Allerdings wohne ich ja auch erst seit den 70er Jahren hier und da waren solche Strassen natürlich schon geteert.

Hier die "Ausgrabungen":

Ich habe mal nachgeschaut, ob ich irgendwo Fotos finde, aus denen man erkennen kann, ob und wann die Durlacher Allee Kopfsteinpflaster hatte.

Das einzige, was ich gefunden habe, ist ein altes Foto von 1910. Es zeigt die Durlacher Allee an der Einmündung der Veilchenstraße, die noch keine Sackgasse ist. Das Kalodermagelände, damals noch Parfümeriefabrik Wolff & Sohn, Auch meine Veilchenstr. 25/27 gibt es schon. 
Das dunkle Band in der Mitte der Durlacher Allee ist die Strassenbahntrasse.
Aber auch wenn man das Foto bis zur maximal möglichen Grösse vergrössert, kann man nicht erkennen, ob die Strasse gepflastert ist.
Alle Bilder kann man durch anklicken vergrössern.

Oststadt Parfümeriefabrik Wolff und Sohn 1910, später Kaloderma. Foto Stadtarchiv Karlsruhe

Freitag, 12. August 2016

Neugestaltung Bernhardusplatz / Oststadt-Picknick am 18.08.16

Am 18.08.2016 findet vor unserem Oststadt-Picknick im Zukunftsraum eine Vorlesung für die Landschaftsarchitekturstudenten zur Neugestaltung des Bernhardusplatzes statt. Anschliessend besteht dann beim Picknick die Gelegenheit, sich mit den Studentinnen und Studenten auszutauschen.
Hierzu hat uns Claudia folgendes geschrieben, unter anderem besteht auch die Möglichkeit, an der Vorlesung teilzunehmen.

Über den Kontakt zum KIT - zum Fachgebiet Landschaftsarchitektur und hier zur akademischen Mitarbeiterin Frau Dr. Dagmar Lezuo hatten Birgitt und ich Euch schon erzählt. Der Erstkontakt wurde kürzlich über das QZ hergestellt.
Das ist auch der Grund, warum unser nächstes Picknick an einem Donnerstag statt findet.
Frau Dr. Lezuo hat uns einen kleinen Ablaufplan für ihre Veranstaltung und einen Text mit Foto zur Verfügung gestellt, den ich jetzt gerne an Euch und die anderen drei Gruppen (in einer separaten Mail) weiterleite.
Ich habe einen Satz in rosa gefärbt - bitte sagt mir doch bis Dienstag, 16.8. Bescheid, ob Ihr bei der Präsentation mit dabei sein wollt. Danke.
Und hier der Link zum Fachgebiet http://fgla.iesl.kit.edu/53.php

Am 18.8. findet die Lehrveranstaltung von 13 bis 17 h statt, im Zukunftsraum.
17.30 h beginnt das Nachbarschaftspicknick, Vorplatz des Zukunftsraumes.

Dies schrieb Frau Dr. Lezuo auch:
_Die 16 Studierenden werden selbst das Picknick bereichern, das heißt sie bringen sich zu Essen mit. Wir stellen für sie Getränke bereit.
_Im Rahmen des Picknicks - also ab 17.30 h - treten Studierende und Nachbarn in Dialog, tauschen sich aus über die Entwurfsideen, diskutieren sie. Die Pläne hängen dazu an den Schaufenstern. 
_Der Lehrveranstaltung können Nachbarn und Nachbarinnen bei Interesse ebenfalls gerne beiwohnen. Hier sind sie Zuschauer und Zuhörer, für Diskussion und Gespräch ist ja die Zeit ab 17.30 h vorgesehen. Es wäre schön, wenn Sie uns mitteilten, ob/wieviele Personen zur Lehrveranstaltung kommen wollen, so dass wir für die passende Bestuhlung sorgen können. 


BERNHARDUSPLATZ
Neuland für die Karlsruher Oststadt 

"Mit der Neugestaltung des Bernhardusplatzes wird sich nicht nur die physische Gestalt des öffentlichen Raums, sondern auch die gesellschaftliche Realität verändern.
Der barrierefreie Anschluss des Bernhardusplatz an die Oststadt bedeutet für den Karlsruher Stadtteil einen „Landgewinn“. Die Oststadt kann sich in Richtung Stadtzentrum öffnen und ausbreiten. Umgekehrt wird diese Möglichkeit der Öffnung in den Stadtteil zurückwirken. Damit ist die Chance verbunden, die eigene Mitte zu stärken. Neue Nutzungsmöglichkeiten sowohl für die Gesamtstadt wie für den Stadtteil können aus einer solchen Betrachtung erwachsen. Der landschaftsarchitektonische Entwurf ist ein Instrument, um öffentliche Freiflächen räumlich und gestalterisch zu qualifizieren. 
Gesucht werden innovative und identitätsstiftende Konzepte, die die Zukunftsoptionen des öffentlichen Raums im Spannungsfeld zwischen „Verteiler“ (Verkehrsknoten und Umsteigepunkt) und „Versammler“ (Wohnort und Treffpunkt) ausloten."

Quelle: KIT Fachgebiet Landschaftsarchitektur, Lezuo



Sonntag, 7. August 2016

07.08.2016 Oststadtfest

Einige Eindrücke vom Stand der Teilnehmer des Nachhaltigkeits-Experiments.







Die Bilder sind von Helena Trenks

„dein NachhaltigkeitsExperiment“, eine Initiative des Quartier Zukunft in Kooperation mit der Bürgerstiftung Karlsruhe

Montag, 4. Juli 2016

Kick off. Das Vorstellen der Experimente am 04.07.2016

Am 4.7. war es soweit. Im Zukunftsraum wurden die Experimente vorgestellt. Es waren insgesamt 11 Projekte, 4 davon wurden von der Jury als Gewinner für die Förderung und wissenschaftliche Begleitung vorgestellt. Unser Experiment Oststadt-Treff war dabei.

Hier das handgemachte Plakat, einfallsreich gibt es einen Überblick über unsere Pläne, durch anklicken kann man es vergrössern:


Heidi und Jürgen stellten unser Experiment vor

und nahmen die Urkunde entgegen.

Nachhaltigkeitsexperiment „Oststadt-Treff“ Ein fester Treffpunkt in der Oststadt für Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene, Migranten und Migrantinnen und Ur-Karlsruher und Karlsruherinnen: Das Experiment „Oststadt-Treff“ will die Menschen der Oststadt jeden Montag im Zukunftsraum einander näher bringen. Daneben sind auch Diskussionsabende und weitere Veranstaltungen geplant.

Der Gemeinschaftsaspekt: Der „Oststadt-Treff“ möchte als feste Institution Begegnungen möglich machen – auch solche zwischen Menschen, die Unterstützung benötigen und solchen, die Unterstützung gewähren können. Zugezogene finden schneller Anschluss, Alleinerziehende oder Eltern mit Kindern können auf ältere Menschen treffen, die Zeit haben, geflüchtete Menschen lernen Oststädter und Oststädterinnen kennen, die sich auskennen und bei der Integration behilflich sein können. Das Programm des Treffs soll Spiel- und Handarbeitsangebote, Hobby-Präsentationen, gemeinsames Lesen, Tauschmärkte für Pflanzen und Kleidung und vieles mehr umfassen.

Das Entschleunigungsplus: Der Oststadt-Treff will ein Ruhepunkt sein und eine Gelegenheit, sich füreinander Zeit zu nehmen.


Und hier die anderen Gewinnerexperimente:




NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen“
Yummy: Die Oststadt wird essbar! Bei Beete & Bienen geht’s um Bienen und Naschbeete im öffentlichen Raum – und zwar für Menschen und Bienen! Beeren, Kräuter, Obst und Gemüse sollen mitten in der Oststadt wachsen und gedeihen, zum Probieren einladen, unseren Oststadt-Bienen einen Lebensraum bieten und die summenden Bestäubungsexpertinnen mit Nektar und Pollen versorgen.

Der Gemeinschaftsaspekt: Zum Imkern, beim Bienenbeuten- und Beetebauen kommen die Menschen aus der Oststadt mit den GärtnerInnen und ImkerInnen von Beete & Bienen zusammen, tauschen Wissen und Erfahrung aus, lernen sich kennen und erleben die Oststadt als unseren gemeinsamen Lebensraum. Alles hängt zusammen: Pflanzen, Bienen, Menschen…
Das Entschleunigungsplus: Das Arbeiten mit Pflanzen und Bienen geschieht im Einklang mit dem Rhythmus der Natur: Alles braucht seine Zeit, alles hat seine Zeit. Beschleunigung funktioniert hier nicht! Erwachsene und Kinder machen eine Pause auf ihren alltäglichen Wegen durch die Oststadt, um Obst zu pflücken oder Bienen zu beobachten…



NachhaltigkeitsExperiment  „Kreativ-Salon“
Raum und Zeit für Kreativität – darum dreht sich das Experiment „Kreativsalon“, das zu Musik, Gesang und Theaterspiel im Zukunftsraum und darüber hinaus einladen wird.
Der Gemeinschaftsaspekt: Zusammen Musik machen, Theaterspielen, musische Projekte verwirklichen: Der Kreativ-Salon möchte den Menschen in der Oststadt das Angebot machen, gemeinsam schöpferisch zu sein, sich selbst und die anderen neu zu entdecken und die gemeinsame Verbundenheit als Quelle für Energie und Innovation kennenzulernen.
Das Entschleunigungsplus: Kreativität braucht Zeit. Der Kreativ-Salon will ein Raum sein, der Entschleunigung, Konzentration, Zu- und Hinhören möglich macht.


Nachhaltigkeitsexperiment „Second Future“
Einem Pullover oder Laptop sieht man nicht an, ob er neu oder gebraucht gekauft wurde. Das Experiment „Second Future“ will die nachhaltige Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte visualisieren und helfen, Gleichgesinnte zu finden: Via Secondhand-Label, das Wandel sichtbar macht!
Der Gemeinschaftsaspekt: Siebdruckaktionen, das Aufnähen und Aufbügeln von Logos, Gespräche und Diskussionsrunden, die die Herstellungsbedingungen unserer Kleiderberge zum Thema haben: Mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema Mode soll Gemeinschaft angezettelt werden und auch ein Bewusstsein für die Belange jener Menschen geschaffen werden, die in Billiglohnländern unsere Kleidung nähen.
Das Entschleunigungsplus: Second Future versus Fast Fashion: Wenn wir nicht ständig dem neusten Trend hinterherhecheln und dauernd auf der Suche nach neuen Produkten sind, entschleunigt das unser Leben. So können auch die Menschen in der Oststadt ganz praktisch Einfluss auf die Beschleunigungsmechanismen in Wirtschaft und Handel nehmen.